Berlin’s Vegetation Trend

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Die Shiny-App unten zeigt Trends der Vegetationsentwicklung für die Stadt Berlin im Zeitraum 1989 bis 2019. Darüber hinaus können Sie in größeren Zoom-Stufen verschiedene Wohngebiete hinsichtlich ihrer Vegetationsbedeckung vergleichen und mittels der Lupe oben links nach Ihrer Wohnadresse suchen. Abhängig von der Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung sind einige Sekunden für das Laden der App notwendig.

Intro EN

The Shiny App below displays the trend in vegetation development for the City of Berlin, Germany between the years 1989 to 2019. Furthermore if you zoom in you can compare different residential areas in there score concerning vegetation coverage. Depending on the speed of your internet connection, please allow the App to load for a couple of seconds.

Abstract

Sowohl eine kompakte Stadt der kurzen Wege, wie auch weniger dichte Gartenstädte gelten als nachhaltige Stadtformen. In Zeiten von urbanem Wachstum gehen jedoch spezifische Probleme mit diesen Planungsparadigmen einher. Eine kompakte Stadt könnte durch Nachverdichtung städtische Grünflächen verlieren, und Gartenstädte könnten durch Suburbanisierung Grün in ihren Außenbezirken verlieren. Um diese Handlungsstränge zu untersuchen, führt der Artikel ein Konzept ein, welches Veränderungen in Bevölkerungsdichte und Vegetationsdichte im Laufe der Zeit gegenüberstellt. Die Entwicklung der Vegetationsdichte über 30 Jahre wurde auf Grundlage einer Landsat Satellitendaten-Zeitreihe kartiert.

Die Fallstudienstadt Berlin, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer Stadt, die sowohl an Vegetations- als auch an Bevölkerungsdichte gewinnt. Wege zum Erreichen eines Grünen-Wachstumsszenarios in einer kompakten Stadt sind begrünte Dächer, Revitalisierung von Brachflächen und Altindustriestandorten.

Grünes Wachstum

Gefahren

Eine Bedrohung für kompakte Städte stellen Nachverdichtungen ohne Begrünungsmaßnahmen dar. Eine Bedrohung für Gartenstädte sind Mikroversiegelungen in privaten Wohngärten – Schottergärten – oder Parkplatzinfrastruktur. Weder ein Stadtkonzept der kurzen Wege, noch ein Gartenstadtkonzept führen logischerweise zu einer Entwicklung hin zu besserer Umweltqualität in Zeiten von Wachstum, es wird kontextspezifische Stadtplanung benötigt.

Werden auch Sie aktiv und setzen Sie sich proaktiv für den Erhalt und Verbesserung unseres Siedlungsgrüns ein! Bringen Sie sich ein, politisch wie privat, reduzieren Sie den Versiegelungsgrad Ihres Grundstücks und statten Sie unumgänglich An- und Neubauten mit Gründächern aus.

Weitere Informationen über den Wert von Grün in der Stadt finden Sie auf diesen Beiden Seiten:

Werden Sie aktiv!

Unsere Analyse

Wenn Sie an den wissenschaftlichen Hintergründen interessiert sind, können Sie unsere Publikation entweder hier lesen oder in der gelayouteten Version beim Verlag.

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